Grenzen von RAG
KI verstehen · Länge 1:37
Warum Sammelfragen wie „Zeige mir alle …“ keine verlässlich vollständige Liste liefern und wann die klassische Stichwortsuche die bessere Wahl ist.
Was im Video gezeigt wird
Die Kapitel des Videos mit dem gesprochenen Text.
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1 \u00b7 RAG ist eine Suche
RAG schl\u00e4gt vor der Antwort in Ihrem Wissen nach. Dieses Nachschlagen ist eine Suche, keine Datenbankabfrage. Daraus folgen zwei Grenzen.
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2 \u00b7 \u201eZeige mir alle \u2026\u201c
Die erste Grenze sind Sammelfragen. Zeige mir alle Vertr\u00e4ge mit drei Monaten K\u00fcndigungsfrist. Die Antwort sieht vollst\u00e4ndig aus, ist es aber selten.
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3 \u00b7 Warum: nur ein Ausschnitt
Der Grund: Ihr Wissen liegt in vielen kleinen Textstellen. Zur Frage holt die Suche nur die \u00e4hnlichsten davon, oft eine Handvoll. Das ist ein Ausschnitt, kein Durchgang durch alle Dokumente.
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4 \u00b7 Warum: kein Filter, kein Z\u00e4hler
Dazu kommt: Ein Sprachmodell filtert und z\u00e4hlt nicht. Eine Datenbank pr\u00fcft jeden Datensatz. Das Modell formuliert aus dem, was es gelesen hat, und das ist eine Stichprobe.
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5 \u00b7 Stichwortsuche und RAG
Die zweite Grenze sind exakte Stichw\u00f6rter. Semantische Suche findet Bedeutung, keine Zeichenfolgen. Eine Artikelnummer findet die klassische Stichwortsuche zuverl\u00e4ssiger, und zwar vollst\u00e4ndig als Trefferliste.
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6 \u00b7 Und in skai?
Als Faustregel: Zusammenh\u00e4nge fragen Sie mit RAG, exakte Nummern sucht die Stichwortsuche, vollst\u00e4ndige Listen kommen aus einer Auswertung. skai zeigt zu jeder Antwort die Quellen, damit Sie das pr\u00fcfen k\u00f6nnen.
